1.400 SchülerInnen beim Orientierungslauf der Bewegten Schulen

Großer Andrang im Schlosspark Hellbrunn: Auf der Jagd nach Kontrollpunkten und Stempeln tummelten sich am Mittwoch über 1.400 Kinder aus mehr als 20 Salzburger Schulen im Schlosspark von Hellbrunn. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften waren sie der Einladung von AVOS gefolgt und nahmen mit riesiger Begeisterung am siebenten Orientierungslauf der „Bewegten Schulen" teil. Erstmals waren nicht nur Volksschulkinder, sondern auch Abordnungen aus bewegten Haupt- und Neuen Mittelschulen dabei. Für den reibungslosen Ablauf sorgten der ASKÖ Henndorf, die AUVA-Landesstelle Salzburg und das AVOS-Team.

Große Aufregung herrschte vor allem am Start: In Zweier-Teams stürzten sich die Kinder und Jugendlichen in das Abenteuer Orientierungslauf. Oft war es gar nicht so einfach, die auf der Karte eingezeichneten Kontrollpunkte im Park auch tatsächlich zu finden. Mit tatkräftiger Unterstützung der Begleitpersonen gelang es aber doch den Meisten.

Wer alle Punkte gefunden und sämtliche Stempel gesammelt hatte, konnte sich auch noch beim „WISBI-Lauf" beweisen: Dort absolvierten die Kinder alle Kontrollstellen laufend, denn „WISBI" steht für „Wie schnell bin ich?". Nach dem Zieleinlauf verglichen alle neugierig ihre Ergebnisse. Als Alternative standen eine Wanderung über den Hellbrunner Berg, ein Besuch im Zoo oder ein Abstecher zu den Wasserspielen am bunten Programm.

„Der Orientierungslauf ist zu einer fixen Größe im Schuljahr der Bewegten Schulen geworden. Die Kinder freuen sich schon Monate vorher darauf und erleben ganz nebenbei, wie viel Spaß Bewegung machen kann", weiß Nicole Jungwirt, AVOS-Projektverantwortliche für die Bewegten Schulen.

AVOS verfolgt mit dem vom Land Salzburg geförderten Programm „Bewegte Schule" das Ziel, das Thema Bewegung mit vielfältigen Maßnahmen nachhaltig im Schulalltag zu verankern. Regelmäßige Bewegung trägt entscheidend zur gesunden Entwicklung der Kinder bei. Damit einher geht außerdem eine Schulung der Motorik und Koordinationsfähigkeit, was wiederum eine Form der Unfallverhütung darstellt. Das Unfallverhütungsteam der AUVA-Landesstelle Salzburg unterstützt deshalb als zuverlässiger Partner den Orientierungslauf, um Unfällen in Schule und Alltag vorzubeugen.

„Wir arbeiten seit vielen Jahren mit AVOS zusammen, um bereits im Schulalter die Motorik der Kinder zu fördern und damit möglichen Unfällen vorzubeugen", erläutert Ing. Wolfgang Boesau, Leiter des Unfallverhütungsdienstes der AUVA-Landesstelle Salzburg: „Jeder Unfall ist einer zu viel, Prävention daher wichtig." Kinder im verpflichtenden Vorschuljahr und in der Schule selbst sind bei Schulveranstaltungen über die AUVA versichert. Und so entwickelten die Sicherheitsspezialisten der AUVA-Landesstelle Salzburg unter anderem ein spezielles Falltraining für die Kleinsten: „Besonders dieses Falltraining liegt uns am Herzen, denn wer bei einem Sturz richtig fällt, wird sich dabei weniger verletzten als Ungeübte", so Ing. Wolfgang Boesau vom Unfallverhütungsdienst in Salzburg.