Unterstützende Checklisten zur Bearbeitung psychischer Belastungen

Viele Betriebe suchen noch bei der seit 1. Jänner 2013 bestehenden gesetzlichen Verpflichtung zur Evaluierung psychischer Belastungen nach Orientierung. Für den AMD Salzburg vorbildhaft zeigt sich derzeit in dieser Hinsicht ein Gastronomiebetrieb im Salzburger Flachgau.

Während des laufenden Betriebes war ein Großteil der Mitarbeitenden aller Bereiche (Zimmermädchen, Service, Rezeption, Küche, etc.) bereit, die ChEF-Checklisten (Checklisten zur Erfassung der Fehlbeanspruchungsfolgen) ausführlich zu beantworten. Folgende Bereiche kamen dabei zur Sprache:

  • Stress (z.B.: „Termin- oder Zeitdruck, oft widersprüchliche Anforderungen.“)
  • Psychische Ermüdung (z.B.: „In der Arbeit sind kaum Pausen möglich.“)
  • Monotonie (z.B.: „In der Arbeit kann mit Keinem gesprochen werden. Die Tätigkeit ist anregungsarm.“)
  • Psychische Sättigung (z.B.: „In der Arbeit gibt es kaum Rückmeldungen, mache ich Dienst nach Vorschrift, bin ich missgestimmt und trete auf der Stelle.“)

Nach Auswertung der Ergebnisse werden diese nun präsentiert, Maßnahmen festgelegt, für deren Umsetzung Verantwortliche benannt und der Umsetzungszeitraum bestimmt. Der Juniorchef freut sich schon jetzt über die vielen positiven Kommentare, die ihm beim Ausfüllen der Checklisten rückgemeldet wurden.