Wirkungsorientierte Evaluierung als Beitrag zur Qualitätssicherung von Gesundheitsförderung

Rufseminar

Evaluation stellt einen wesentlichen Baustein zur Wirkungsüberprüfung und Qualitätssicherung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung dar. Bei Debatten um Evidenz und Evaluation wird meist auch diskutiert, ob bzw. wie Wirkungsnachweise von Maßnahmen möglich sind. Um sicherzustellen, dass Evaluierung für die Maßnahmenumsetzung auch sinnvoll genutzt werden kann und aus Evaluationen tatsächlich Lernerfahrungen gezogen werden können, ist es nötig, die grundlegende Herangehensweise von Evaluierung zu kennen und als PraktikerInnen selbst Kompetenzen für die Konzipierung, Beauftragung und Durchführung von Evaluierung zu entwickeln.

Ziele:

Das Seminar soll einen kompakten Überblick über unterschiedlich Evaluierungsansätze und -philosophien geben und diese im Kontext von Gesundheitsförderung diskutieren.
Die Möglichkeiten und Grenzen von Wirksamkeitsprüfungen, Wirkmodellen sowie von Zielformulierungen und deren Umsetzung in Kriterien für die Bestimmung der Zielerreichung werden dabei fokussiert. Die sinnvolle Nutzung von externer Evaluierung sowie Selbstevaluierung als Form der Qualitätsentwicklung werden diskutiert. Stärken und Schwächen verschiedener Evaluierungsdesigns und Methoden (qualitativ / quantitativ) werden erarbeitet.
Die dargestellten Konzepte und Überlegungen werden laufend mit den Praxiserfahrungen der TeilnehmerInnen verknüpft.

Zielgruppe:

ProjektleiterInnen und - maßnahmenumsetzerInnen, die Evaluierung für ihre Projekte und Maßnahmen effektiv nutzen möchten
ProjektleiterInnen, die externe Evaluierungen qualifiziert beauftragen wollen
generell am Thema Evaluierung von Gesundheitsförderung interessierte Personen

Inhalte

  • Einführender Überblick über Ansätze und Modelle der „Evaluierung“
  • Grundlagen der Wirkungsmessung, Nutzung von Wirkungsmodellen und Messbarmachung von Zielen
  • Gesamtdramaturgie von Evaluierungsdesigns
  • Qualitative und quantitative Erhebungs- und Auswertungsinstrumente
  • Zentrale Abstimmungspunkte zwischen der Evaluierung und den Aktivitäten in Gesundheitsförderungsprojekten
  • Rückkoppelungsstrategien: Nutzbarmachung von Evaluationsergebnissen

Methoden:

  • Theorieinputs und Diskussion
  • Kleingruppenarbeiten
  • Arbeit an konkreten Fallbeispielen der ReferentInnen und der TeilnehmerInnen

Seminarleiter:

Mag. Dr. Georg Zepke, Dr. Monika Finsterwald, MSc

Termine:

28. und 29. Juni 2017 jeweils 9 bis 17 Uhr

Ort:

AVOS Seminarzentrum „Training“, 5020 Salzburg, Elisabethstraße 2/1.Stock

Teilnahmegebühr: 100 Euro

Weitere Informationen und Anmeldung:

Die Anmeldung zu den Seminarangeboten des FGÖ erfolgt ausschließlich über die Weiterbildungsdatenbank ( http://weiterbildungsdatenbank.fgoe.org ). Sie eröffnen, sofern nicht schon vorhanden, in der Datenbank ein FGÖ-Benutzer/innenkonto an und können sich dann über alle FGÖ-Angebote (auch über das Bildungsnetzwerk hinaus) informieren und online anmelden. Sobald Ihre Anmeldung online bestätigt wurde, ist für Sie fix ein Platz reserviert, die Teilnahmegebühr wird Ihnen seitens des FGÖ in Rechnung gestellt.

Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben oder Hilfe bei der Internet-Anmeldung benötigen, steht Ihnen Frau Barbara-Eichberger-Mettler als Ansprechpartnerin für Salzburg gerne zur Verfügung.

Überblick des Seminarprogramms

Informationen zum österreichweiten Seminarprogramm finden Sie unter http://www.fgoe.org/fortbildung/bildungsnetzwerk/bildungsnetzwerk

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