Weltnichtrauchertag: Aufhören beginnt im Kopf

Endlich rauchfrei? Der Weltnichtrauchertag am 31. Mai wäre ein guter Anlass, diesen guten Vorsatz in die Tat umzusetzen. Zwar ist es für jeden Raucher und jede Raucherin unterschiedlich schwierig, mit dem Rauchen aufzuhören. Wer einige psychologische Aspekte berücksichtigt, erhöht die individuellen Erfolgsaussichten jedoch um ein Vielfaches. Zu Beginn ist es wichtig, die persönliche Bereitschaft zur Verhaltensänderung zu überprüfen. Stellen Sie sich die Frage: „Bin ich bereit zu handeln und mich für ein rauchfreies gesünderes Leben zu entscheiden?“

Fällt es leicht, diese Frage ehrlich mit einem überzeugten „Ja! Das bin ich!“ zu beantworten, ist der Grundstein auf dem Weg zur Abstinenz schon gelegt. Dann ist es sinnvoll, einen Gesundheitscheck beim Haus- oder Lungenfacharzt durchführen zu lassen. Im Anschluss daran folgt ein wesentlicher Schritt, dessen Wirkung nicht zu unterschätzen ist: Analysieren und protokollieren Sie Ihr Rauchverhalten. Schreiben Sie auf, in welcher Situation Sie zur Zigarette greifen. Ist es Stress? Ärger? Entspannung? So beantworten Sie die Frage: „Welcher Rauchertyp bin ich eigentlich?“

Welcher Rauchertyp sind Sie?

Lassen Sie dabei nie Ihr Ziel aus den Augen: Seien Sie selbstbewusst, aktiv, optimistisch und glauben Sie an Ihren Erfolg! So stärken Sie Ihre Motivation und Ihr Gesundheitsbewusstsein. Erst jetzt folgt der Rauchstopp. Wählen Sie einen geeigneten Zeitpunkt und bestimmen Sie selbst den Tag, an dem Sie aufhören zu Rauchen – protokollieren Sie diesen Tag schriftlich und informieren Sie ihr soziales Umfeld über Ihr Vorhaben. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin hilft Ihnen, mit eventuellen Entzugserscheinungen umzugehen. Nikotinersatzprodukte oder Entspannungsmethoden können gute Unterstützung liefern.

Tipps & Tricks

Vermeiden Sie anfangs typische Orte und Situationen, in denen Sie früher geraucht hätten. Lösen Sie sich von alten Ritualen (z.B. Zigarette zum Kaffee) und versuchen Sie, neue gesundheitsförderliche Wege zu gehen. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf neue Beschäftigungen und Hobbies. Trainieren Sie ihre Genussfähigkeit alternativ zur Zigarette: „Was tut mir gut, was mache ich gerne?“Besonders wichtig: Setzen Sie sich Teilziele und feiern Sie auch kleine Erfolge. Belohnen Sie sich und lassen Sie sich auch durch eventuell auftretende Rückschläge nicht entmutigen. Unterstützung gibt es auch durch entsprechende Schulungen, zum Beispiel im AVOS-Angebot: "Salzburg rauchfrei"